Gentoo Book: Step up reality

It makes a difference: Looking at some bytes in a subversion
repository or having a cover image in front of you. I received the
OpenSourcePress summer catalog today and it was a nice little
surprise.
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Posted at: 09:25 |
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Hamburg, Theater: Ich bin glücklich

Sechs Menschen tuscheln aufgeregt hinter der verschlossenen Tür,
kichern verhalten und versuchen krampfhaft mit ihrem Adrenanpegel klar
zu kommen.
Ich glaube das ist der Moment den ich am meisten liebe. Bevor Du raus
gehst. Wenn Du Dich bereit machst, um auf die Schnauze zu fallen. Los
zu lassen. Etwas zu tun, was Du nicht kannst. Dich auf andere zu
verlassen, Dein Bestes zu geben und zu wissen, dass Dein Bestes eben
nicht gut genug ist. Sich an die eigenen Grenzen zu bewegen, zu
lieben, dass sie da sind und manchmal den Schritt darüber hinaus zu
wagen.
Sechs Menschen laufen auf die Bühne, geben sich keine Chance mehr auf
den Weg zurück. Schalten die Navigation aus und beginnen für den
Moment zu leben.
Meine Eltern sitzen in der ersten Reihe. Das Nordlicht in ihrer
Mitte. Familiär eingemeindet. Links davon die Improszene, Kamera im
Anschlag. Mitte links die lieben Mitspieler von der
Mittwochstruppe. Noch mehr Profiaugen. Hinten rechts sehr gute
Freunde. Hier bin ich plötzlich nicht mehr anonym. Aber das würde mir
nur auffallen, wenn ich wirklich noch denken würde.
Sechs Menschen gleiten durch die Szenen, vertrauen einander und
spielen. Sie scheitern, sie brillieren, sie versagen und sie
unterhalten. Sie leben ihre Leben auf der Bühne.
Ich bin Mörder, mal schwul, gelegentlich tot, auch alt und
gebrechlich, rette Deutschland vor den Russen und bin zu guter Letzt
ein Hase. Als Häschen scheitere ich grandios und mich rettet nur der
Fangschuss. Ein schöner Tod auf der Bühne.
Sechs Menschen verbeugen sich ein letztes Mal, lassen die Spannung
fallen, verweben sich mit den Zuschauern und sind wieder da, unter den
Lieben.
Vielen lieben Dank an jeden der da war. Ihr habt uns echt viel
Energie gegeben und das war perfekt. Absoluten Dank an Ralf, der
leider wegen Krankheit ausgefallen ist, aber großen Anteil daran
trug, dass wir gespielt haben.
kultur
hamburg
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Posted at: 01:14 |
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