auf.kante
Gunnar macht sich selbststaendig und fliegt auf
die Schnauze
wird erfolgreich. Wer mag darf zuschauen.
Gunnar is starting his business. He will certainly
fail succeed. You may watch.
auf.kante

Sat, 30 Sep 2006

Hamburg, Konzert: gutfürnkeller

Eigentlich wollte ich die Band mit dem seltsamen Namen ja noch mal mit einem kleinen blog:read Beitrag bewerben, aber da Modeste derzeit in Wien in den Herbst liest, warte ich da lieber noch ihr endgültiges OK ab, wenn sie sich den Text anhören konnte. Gibt dann Montag oder Dienstag neues depressives Futter für blog:read.

gutfürnkeller spielt davon natürlich vollkommen unbeeindruckt trotzdem morgen Abend in der Astra Stube. Appetithäppchen gibt es auf der Homepage und mein Favorit ist immer noch Secret Agent Woman. Leider weiß ich nicht genau ob ich es morgen selber packe, aber ich werde mich bemühen.

German Linux Magazine publishes article on overlays.gentoo.org and layman

The editors of the German Linux mag considered the concept of a distributed distribution development interesting and accepted my article on both the overlays project and the layman tool. It has been published in the current issue (06/11).

The article features some of the basic concepts behind Gentoo and portage, describes the recruiting process and highlights the benefits of the new overlays project to this process as well as the distribution development in general.

If there are any errors or information is missing I'd be happy about feedback.

Fri, 29 Sep 2006

AutoPrime gets a forum

AutoPrime now has a support forum. This is currently not advertised on the main page since we still need to update the software. But feel free to use it if you prefer a forum over our support email address.

Wed, 27 Sep 2006

Schön sein

Ich will mich liften lassen. Weil ich jeden Morgen aufwache und mir nicht sicher bin ob mir die Versuche vom Vortag, mein Äußeres etwas aufzuhübschen, mir noch gefallen werden. Oder ob ich mal wieder im Angesicht meiner selbst verzweifle.

Und dann will auch wieder nicht. Die dreckigen Finger von jemand anderem an meine zarte Haut heran lassen. Schließlich weiß ich doch selbst am besten was gut für mich ist. Ich kenne doch alle Tricks und Finessen.

Aber ich will mich liften lassen. Weil meine Freunde mir sagen, wie hässlich ich bin. Und das ist auf Dauer schwer zu ertragen. Das nimmt die Psyche etwas mit.

Aber so wirklich will eigentlich nicht. Weil ich manchmal den Eindruck habe, ich bekomme das schon selber in den Griff. Weil ich immer denke, ich würde alles in den Griff bekommen. Und dann kostet es ja auch eine gute Stange Geld.

Letzten Endes muss ich dann aber immer wieder an ihren Satz zurück denken. Die Bloggerin, die meinte, dass sie morgens ihren Rechner hochfährt, ihre eigene Homepage öffnet und denkt:

"Mein Gott, bin ich schön!"

Sie hat sich extern liften lassen und ist glücklich.

Und ich sitze hier, technisch begabt, code HTML und CSS, aber frage mich am Ende eines Tages doch nur eines: Was ist das eigentlich, Schönheit?

Tue, 26 Sep 2006

Haben sie etwas zu verzollen?

Ich stolpere mal wieder in schwitzender Hektik die Treppe hoch. Sekretariat, hier bin ich richtig. Kurz vorher links in den Raum rein und ... Hä? Falsches Land? Die kenne ich ja gar nicht. Mist, wieder verbockt. Es kann doch nicht so schwierig sein sich einen Raum zu merken. Ich setze fast wieder in den Rückwärtsgang und erhasche im letzten Moment noch einen Blick auf Anke. Die kenn ich doch. Die blonde Anke, mit Blümchen-Top und dem Schriftzug "Perfect Love" über den Busen gedruckt. Hier bin ich doch richtig. Nur die anderen beiden sind mir unbekannt. Wir scheinen Zuwachs bekommen zu haben. Schweden erfreut sich offensichtlich ungeahnter Beliebtheit.

Also bewege ich mich wieder in den Raum hinein und platziere mich neben Anke. Während ich mich um etwas Small Talk bemühe blinzele ich neidisch auf ihre Kaffeetasse. Irgendwann muss ich mal früher kommen, dann schaffe ich auch den Kaffee vorher noch. Ob ich vielleicht noch kurz runter renne, bevor unsere Lehrerin Agnes reinschneit?

Nein, da kommt sie. Abgehetzt, im Mantel, völlig durch den Wind. Sie strahlte auch schon mal mehr Ruhe aus. Und sofort befinden wir uns im Profi-Kurs Schwedisch. Sie brabbelt vom Zug aus Bremen, 45 Minuten Verspätung, Hamburger gefuttert, ihr ist schlecht, sie braucht noch zwei Minuten. Und stürmt gleich wieder raus. Die zwei Neuen sind leicht irritiert. Sie hatten hier den Anfängerkurs vermutet. Und die Bahn-Hamburger-Geschichte war deutlich außerhalb der dreißig Vokabeln der ersten beiden Stunden.

Nach fünf Minuten rauscht Agnes wieder in den Raum. Zustand unverändert und die fahrigen Bewegungen an der Stirn deuten eine Migräne an. Sie platziert Wasserflasche, Glas und Aspirin schon mal auf dem Tisch und entledigt sich dann ihres Mantels. Immerhin kann sie noch fröhlich auf Schwedisch daher plappern und textet Anke und mich mit Sätzen zu, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordern und an manchen Stellen zum Ratespiel verkommen.

Dann endlich die Gelegenheit für die beiden Neuen sich mal vorzustellen. Ellen neben mir hat schon reichlich große Augen bekommen aber Agnes meint fürsorglich, dass sie sich nicht zu fürchten bräuchte. Das sei wirklich ein Anfänger-Kurs. Nein, Ellen beteuert, sie hätte auch noch keine Angst.

Zeit für Rudolf in den Raum zu platzen. Leicht erhitzt, mit roten Bäckchen. Schaut sich hektisch nach einem Platz um und läßt sich zielgenau zwischen die beiden Neuen fallen. Da sitzt er gut und entwickelt noch mehr Hitze. Agnes fordert ihn auch gleich auf, sich mal mit den beiden Damen bekannt zu machen. Fröhlich strahlend kramt er die Grundkonversation hervor: "Hej! Jag heter Rudolf. Vad heter du?" Die neue Nr. 2 kontert mit "Jag heter Anna" und erobert so souverän den Status eines vollwertigen Kursmitgliedes.

Anke bekommt das Vergügen Ellen weiter zu interviewen und stößt zielsicher auf die persönliche Ebene vor: "Är du gift?" Ich fand es extrem praktisch gleich nach der ersten Stunde in der Lage zu sein den Ehestatus zu verifizieren. "Läuft bei dir noch was oder schon vor Anker?" Ellen zieht sich dank Unwissen aber geschickt aus der Heirats-Affäre und weitere Erklärungen erübrigen sich, da Ralf in dem Moment pünktlich eine Viertelstunde zu spät kommt und das heitere Beziehungsraten unterbricht.

Ralf ist lågom. Also so lala. Jetzt nicht menschlich, sondern vom Gemütszustand her. Auf die Frage ob es ihm gut geht - "Hur mår du?" - antwortet er exakt und präzise mit "Ja, jag mår." In der Normalform des Satzes würde da noch ein "bra" für gut oder ein "dålig" für schlecht dran hängen. Aber Ralf liebt diese undefinierten Schwebezustände. Letzte Stunde haben wir nach der Kombi

Agnes: "Är du gift?"

Ralf: "Ja, jag är gift."

Agnes: "Är du lycklig?"

Ralf: "Äh, Ehe, ... hm, ... glücklich, ... hm, ... naja ..."

eben das Wort lågom gelernt. So lala.

Und damit sind wir, abgesehen von Judy, wohl erst mal vollzählig. Judy schaut diese Woche in England nach dem Rechten und wird uns erst nächstes Mal wieder beehren.

Agnes zieht uns trotz Migräne durch ein Powerprogram der schwedischen Grundlagen und hinterläßt uns damit wenigstens genauso erschöpft, wie sie uns zu Beginn des Kurses erschien.

Das Wort des Tages? "Vertulla". Verzollen. Schnaps, was sonst. Ich habe den Eindruck der Kurs bleibt praxisnah.

Und warum Anna als Abdeckerin Schwedisch lernt erzähle ich dann nächstes Mal. Jetzt muß ich erst mal ein paar Vokabeln lernen.

Sun, 24 Sep 2006

Herbstkollektion

Die neue Herbstmode aus dem Hause "Armer Schlucker" ist da:

Links die dezente, europäische Variante des "letzten Hemdes", rechts das farbenfrohere "sista skjortan" aus Schweden.

[ Original design by Stella ]

Sat, 23 Sep 2006

Gnadenlos

Die Kursleitung braucht Urlaub. Nein, noch nicht jetzt. Aber bald. Keine Sorge, wir arbeiten daran. Letztes Jahr waren wir einfach noch zu wenige. Das Potential zu gering. Der Terror zu vereinzelt. Aber diesmal sind wir das dreckige Dutzend. Und schon die zweite Stunde war so effektiv wie lange nicht mehr.

Was wir machen? Oberflächlich betrachtet nennt sich das Theater. Aber eigentlich, eigentlich sind wir Kritiker. Wenn wir mal wieder nicht schnell genug waren die Bühne einzunehmen und anderen den Vortritt lassen müssen. Dann sitzen wir da wie auf der Stange, unsere Argusaugen überwachen das Treiben auf der Bühne und wir sammeln unser Gift.

Oh ja, die Kursleitung versucht uns zu bremsen. "Warme Dusche" nennt sich das Prinzip. Pah, Weicheier. So soll man uns nicht kommen. Wer auf der Bühne und im Leben bestehen will, der sollte freudestrahlend durch die Kälte des Polarkreises marschieren können. Warmduschern wird hier kurzer Prozess gemacht.

Jetzt hampeln die da auf der Bühne rum. Irgendwo im Publikum:

"Was macht der da? Wäsche aufhängen?"

Klar, Kursleitung gleich auf hundertachtzig. Aber hallo? Das will doch mal gesagt sein. Wir wollen schließlich Action sehen. Und warm duschen können wir hinterher immer noch. Jetzt mal Tacheles hier. Ja, ja, gut. Ruhe im Publikum, schon klar.

Dauert aber auch zu lange der Krampf da oben. Verbeugen muss doch nicht auch noch sein. Glaubt bloß nicht hier unten würde einer klatschen wenn's nicht Pflicht wäre.

So, jetzt aber. Warme Dusche am Arsch. Jetzt wird hier mal ordentlich der Kaltwasserhahn aufgedreht. Wir mischen unser Gift in einen warmen Sprühregen geheuchelten Weihrauchs. Und dann schert doch glatt einer aus der Reihe und sülzt positives Gedankengut vor sich hin. Gewehr bei Fuss, zurück in Reih und Glied:

"Bist du jetzt fertig?"

"Äh..."

"Du warst doch fertig, oder?"

"Hrm, schon gut."

"Dann bin ich jetzt dran."

Situation geklärt. Das sind die Spielregeln. Wer unterbricht ist dran. Ist im wahren Leben ja auch so.

"Lass sie ausreden. Dann bist Du gleich als nächstes dran."

Ja, klar. Kursleitung wieder. Sie versucht es noch. Bemüht sich um Struktur und Haltung. Und diesmal, diesmal lassen wir sie noch gewähren. Wir sind keine Unmenschen, wir gewähren Gnade. Aber wir kommen wieder. Spätestens nächsten Mittwoch...

Doing more with layman (... and layman-1.0.8)

Since dju just asked: Yes, you can use layman as a general repository manager. I've been doing something like that for a while now. I have a second directory in /usr/portage/local that is also managed by layman. It does not contain overlay repositories but the subversion checkout for a specific portage script of mine. I frequently run something like layman -c /etc/script/layman.cfg -S to sync this repository on all Gentoo machines I administrate.

dju specifically wanted to manage the Gentoo tree using layman. To do that you will need to use a separate layman configuration file so that you can define a new storage directory within that config file. If you would add the new checkouts to the regular overlay repositories in /usr/portage/local/layman portage will see them as standard overlays which might not be what you want.

So let's create the config file:

mkdir /etc/gentoo
echo "[MAIN]
config_dir : /etc/gentoo
storage: /usr/portage/local/gentoo
cache: %(storage)s/cache.xml
local_list: %(storage)s/overlays.xml
make_conf: %(storage)s/make.conf
overlays: file:///etc/gentoo/layman-gentoo.xml" > /etc/gentoo/layman.cfg

Okay, now we need the "overlay" definitions:

echo '<?xml version="1.0" ?>
<layman>
  <overlay
      type    = "cvs"
      src     = "wrobel@cvs.gentoo.org:/var/cvsroot"
      subpath =	"gentoo"
      contact = "wrobel@gentoo.org"
      status  = "official"
      name    = "gentoo-web">
    <description>
      The Gentoo web repository.
    </description>
  </overlay>
  <overlay
      type    = "cvs"
      src     = "wrobel@cvs.gentoo.org:/var/cvsroot"
      subpath = "gentoo-x86"
      contact = "wrobel@gentoo.org"
      status  = "official"
      name    = "gentoo-portage">
    <description>
      The Gentoo portage tree.
    </description>
  </overlay>
</layman>' > /etc/gentoo/layman-gentoo.xml

You need your own list here since you cannot use my account for accessing the cvs server. But the principle should be clear.

I reached a weird point when I suddenly realized that layman does not have cvs support. Took five minutes to add it but I would have sworn it was in there. Looks like cvs is far more dead than I imagined since nobody complained about it missing so far. So this means you need to use layman-1.0.8 in order to do the following.

Now it should be possible to get and update the two repositories:

layman -c /etc/gentoo/layman.cfg -a gentoo-web
layman -c /etc/gentoo/layman.cfg -a gentoo-portage

You can then sync them at a later point using layman -c /etc/gentoo/layman.cfg -S.

I do not want to judge if it makes sense to use the overlay manager for handling non-overlay repositories but I leave that to you to decide. I just wanted to point out that it is possible.

Fri, 22 Sep 2006

AutoPrime is back online

Just a short note to our AutoPrime users: The service is back online. It looks stable now and we hope that it will run without errors on the current server for the next few weeks. This is nevertheless a temporary solution and we are currently searching for a long term server solution.

I am myself not responsible for the service itself anymore and maintenance has been taken over by Felix. In case of problems with the primer design, please contact him directly or use the support@autoprime.de address.

Der Arsch

Eigentlich ist flickr ganz wunderbar. Ab und zu losgelöst durch faszinierende Bilderwelten gleiten.

Aber das mit den Kontakten empfinde ich jetzt schon seit Monaten als nervtötendes Problem. Das ist schon super, dass man schnell die neuesten Bilder seiner Freunde checken kann. Problem nur, wenn manche Freunde in erster flickr-Begeisterung nur abartige Bilder rein stellen und das Portal dann vergessen. So sehe ich seit geschlagenen vier Monaten jedes Mal wenn ich meine Kontakt-Seite aufrufe, den weißen, behaarten Arsch eines guten Freundes. Der in irgendeinem Zustand von Volltrunkenheit fotografiert wurde. Und das ist definitiv nicht so ein knackiger Arsch, wie der von Elle, die ja bekanntlich Fotos ihrer intimen Körperbereiche überall im Internet verbreitet.

Nein, es ist so ein richtig labriges Teil. Ungebräunt. Affenartig behaart. Einfach unschön. Nehmt das endlich mal da raus, sonst muss ich das posten oder einen guten alten Freund einfach so aus meinen Kontakten löschen. Ich kann meinen Flickr-Account nicht mehr im Beisein anderer Leute öffnen. Kommen gleich die cleveren Kommentare: "Ach, ja, klar. Flickr. Fotos. Schon klar."

Und nein, das Foto links ist vom CSD in Hamburg, nicht besagter Freund. Sonst müßte ich mich hier ja nicht beschweren.

Thu, 21 Sep 2006

Widerlich

Es gibt Blogger, die schrecken in ihrer grenzenlosen Sucht nach Ruhm und Anerkennung vor nichts zurück. Die schicken sogar ihre Frau zum Anschaffen auf die Straße.

Geht ja gar nicht so was. Die Szene verkommt.

[Gefunden bei Merlix, wo sonst]

Wed, 20 Sep 2006

Niederlage

Groteske Körper im triefenden Dreck
als Armee im letzten Rückzug.

Die Körper zermürbt.
Den Geist verloren.
Alle Bande zerfetzt.

Wir haben versagt.

"layman is missing a contact attribute"

Since the warning or phrase "layman is missing a contact attribute" has been googled a few times now I thought I might just clarify the meaning of this warning here:

Stuart requested that overlays should always have a contact email address as well as a useful description of the overlay contents. Since I believe both requirements are quite helpful from the users point of view I made these attributes mandatory for all overlays in layman-1.0.7. Layman will now simply reject overlay definitions without the required information. The new version is still marked unstable and will remain that way until the overlays team managed to complete all necessary information in the global list of overlays.

What can you do if you find that behaviour annoying? Simply run layman using the new -k flag. It will then accept incomplete overlay definitions. But if you happen to know a valid contact mail address for one of the overlays that generate warnings, please send an email to overlays@gentoo.org. This will help us to complete the global list and stabilize the new layman version.

And yes, I'm going to keep the green leaves for news about layman :)

Hamburg, Lesung: Kaffee.Satz.Lesen 32

Genau, ganz Hamburg bereitet sich vor, also keine Ausreden. Sonntag, 16 Uhr, Rederei Hamburg.

Diesmal nicht nur Kaffee und Kuchen sondern auch wunderbare Bilder.

Alter Sack

Da wurde ich heute sechs Jahre älter geschätzt als ich es bin. Wie können Männer bloß so unsensibel sein.

Leute, bringt mir den Sarg, Hammer und Nägel...

Tue, 19 Sep 2006

German Gentoo Server Providers

So far I did test FirstDedicated and Internet24. Both provide servers pre-installed with Gentoo.

FirstDedicated was definitely the worst experience I ever had concerning security. I did receive the password for the management web front end by standard e-mail and there was no option to change it anywhere. The login page was only offered over an unsecured line though that is something that they probably changed by now. Once logged in on the server it was easy to observe network traffic that did not belong to my machine and from time to time my arpwatch detected massive amounts of activity that did not look quite normal.

The server itself was okay though the installed Gentoo release was not the recent one which forced me to upgrade a good deal of packages. On the plus side the server had an automatic rescue mode so that I was able to upgrade the kernel and reboot the machine without any manual intervention.

Last but not least they unnerved me when I requested electronically signed invoices. Or printed ones as an alternative. Both versions are accepted for getting your taxes reimbursed in Germany. Simple electronic invoices are not. They outright rejected this even though the law is not too hard to understand. In the end I simply stopped arguing and moved my server to a different provider.

Internet24 did actually make a good impression concerning security. The Gentoo release was up-to-date and they also provided signed invoices by default. So the initial impression was definitely far better.

The only significant problem was the lack of a rescue system. A serial console. Or some other possibility of managing the machine once you have to upgrade your kernel. You have to call their technicians which might cost you money depending on the amount of work they have to do. While you certainly don't have to pay for a simple reboot this might change once you realize that you fucked up your kernel configuration and need a rescue system.

So I did not upgrade the kernel. For eleven months. During which the machine never failed or developed any kind of problems. It's Gentoo Linux after all. But finally some process destabilized the machine and I suddenly had no SSH access anymore. That was the moment the machine went down the drain. I had to pay a technician that was unable to fix the thing and then I got a rescue CD that at least allowed me to rescue my data.

I immediately cancelled my contract which was about to get eleven months old in two days. With an automatic extension period of three months and 30 days of advance notice for cancellation I figured this would be just in time. I did overlook that they actually predate a contract that was closed in the middle of a month to the first day of the month. So I was actually a few days late and I have to pay another three month for a broken server. So if you ask me, Internet24 sucks too.

Finally I came back to http://1und1.de which provides a really good service and a smoothly running network. Sadly no Gentoo. So far I converted five of their servers to my preferred distribution. But I wonder if there are any Gentoo Server providers out there in Germany that combine the service and technical features that I am used to get from 1&1?

Mit Verlaub, sie sind ein Pups

Mittlerweile habe ich den Punkt erreicht an dem mein Produkt so weit steht und mir ausreichend Selbstvertrauen beschert, dass ich gewillt bin über die nächsten Schritte nach zu denken. Ganz konkret drehen sich die Gedanken natürlich um Geld, denn das ist schließlich der Nonsens der angeblich unseren Planeten regiert und somit auch meine kleine Firma.

Das heutige Sondierungsgespräch war in Sachen Existenzgründung ein echtes Highlight. Die Schmankerl der Sitzung:

Was Sie machen ist ja jetzt nicht besonders hip.

Sie sollten nicht in Ihre Ziele rein schreiben, dass Sie in zwei Jahren am Küchentisch sitzen und möglichst günstig beim ALDI einkaufen wollen.

Gehen Sie zu der Bank als erstes. Das sind die größten Schaumschläger. Da können Sie Erfahrungen sammeln. Danach gehen Sie mit den Erfahrungen zu den vier, fünf anderen. Aber sagen Sie niemandem, dass ich das gesagt habe.

Der Teufel scheißt bekanntlich immer auf den größten Haufen. Das heißt, wenn es bei Ihnen klappt, dann klappt es auch.

Sie sind, wenn ich das mal so formulieren darf, ein Pups.

Beim letzten Kommentar habe ich fast die Contenance verloren und musste mir das Lachen mehrere Minuten sehr bewusst verkneifen.

Klingt wahrscheinlich alles mal wieder negativer als es war. Aber ein bisschen Übung im Understatement habe ich ja. Dabei war das Gespräch sehr konstruktiv. Mein Gegenüber war nur leicht desillusioniert was die "Förderungsbranche" angeht. Was aber natürlich für die Beratung von Anfängern recht hilfreich ist. Er meinte nebenbei, dass meine Firma ja etwas Solides anbieten würde, was wachsen kann. Und eben nicht nur eine Blase, die man ab und an weiter mit Luft aufpumpen müsste. Nette Bemerkung am Rande.

Ich muss mich jedenfalls für die nächsten Runden in dem Zirkus etwas hipper machen. Kann ja schon mal üben: Linux ist hip, E-Mails sowieso hip, Communication-Business mega-hip, ...

Ach Schmarrn, ich bin keine hippe Blase, lieber solide.

Wed, 06 Sep 2006

layman-1.0.7 - Gentoo mit Frische-Garantie

With layman-1.0.6 being stable on x86 it is time to add the next version into the tree.

These are the changes:

  • Contact information and description are now mandatory for overlay definitions (Bug #142164 and Bug #142165)
  • Mercurial support, thanks to Samuel Tardieu (Bug #142092)
  • Support for marking overlays as "official" (Bug #142166)
  • Allowing whitespace in the overlay name (Ticket #39)
  • Collecting notices to the end of laymans output (Ticket #40)
  • Basic support for sorting overlays by priority (Ticket #21)
  • Support for explicitly specifying the tar package format (Ticket #44)

The most notable change is the check for contact address and description for each overlay. While it makes sense to require this type of information layman cannot do much more than issue a warning and ignore the overlay in case this is missing in the global list (or any of your local additions for that matter). Layman will issue many such warnings and also present you a very short list of overlays since the global list has only been partially updated so far. This is even further reduced since layman now filters all overlays that are not hosted on overlays.gentoo.org if you do not use the -v flag while listing.

If you consider that behaviour annoying you may either use the -k flag or set nocheck: yes in the configuration file.

Please post any bugs layman-1.0.7 might have to our bugzilla database.

And last but not least both overlays.gentoo.org and layman will be featured in the next issue of the german linux magazine. The announcement is in the preview of the current mag: "Gentoo mit Frische-Garantie".

Sun, 03 Sep 2006

Aufstehen, los jetzt

Die morgendlichen Rituale bei Etosha bringen mich doch zurück zu einem Eintrag der mir noch auf der Zunge lag.

Denn diese Woche war jeder Morgen durch ein zähes, geleeartiges Aufwachen bestimmt. Kein Wunder wenn man mit massivem Schlafmangel in die Woche startet. So gönnt man sich jeden Morgen den Kampf gegen sich selbst.

Vielleicht wäre das Ganze weniger unangenehm, wenn man nicht so modern durchtechnisiert wäre. Begnügten sich Wecker früher häufig damit einmalig über einen kurzen Zeitraum nervtötenden Krach zu machen, kommt man heute kaum um die katastrophalen Multifunktionswecker herum, die zwar versuchen einen sanft, aber dafür in regelmäßigen Abständen zu wecken. Leider bleiben sie dann bei diesem Unterfangen ziemlich hartnäckig.

Bei Schlafdefizit kann man sich also morgens über eine Stunde lang alle zehn Minuten von seinem Handy anbrüllen zu lassen, bis die erste vorsichtige Bewegung aus der wohligen Umhüllung der Bettdecke denkbar scheint. Verzögert sich die Umsetzung dieses Gedankens nochmal um eine halbe Stunde, dann wird das ganze Unterfangen langsam völlig sinnlos. Warum nicht einfach etwas später aufstehen anstatt jeden Morgen eineinhalb Stunden im Halbschlaf Krieg mit sich selber zu spielen?

Da ich den Kampf mit diesem Telefon leid bin, stelle ich es jetzt auf halb zwölf. Nein, nicht Mittags, sondern eine halbe Stunde vor Mitternacht. Und diesmal eben nicht als Signal zum Aufwachen, sondern als drängendes Signal zum Einschlafen. Noch bezweifle ich, dass es funktioniert, aber einen Versuch ist es wert.

Und Ruhe jetzt, ich weiß auch, dass ich nicht mehr bloggen sollte...

Virtual servers get converted to Gentoo

It looks like a number of people are not too happy about running SuSE on their virtual servers. I got a good deal of feedback on my HowTo that describes the conversion of a virtual server preinstalled with SuSE. I integrated all fixes and improvements that I received from various contributors. Thanks a lot to all of them!

While the instructions were initially targeted at the servers provided by 1 and 1 it definitely also works for the servers of Strato. Anyone with a success story on the servers of other companies?

Fri, 01 Sep 2006

Man gebe mir ein Pferd

Hm, auch schon wieder zwei Wochen her...

Es führt kein Weg dran vorbei: Die Tatsache, dass man von Hamburg mit dem Zug in eineinhalb Stunden in Berlin ist, setzt nun mal gewisse Maßstäbe. Ich kann es nicht ändern, aber wenn ich nach Nordholz an der Nordsee fahre und für diese Strecke das Doppelte an Zeit benötige, dann habe ich immer das Gefühl, dass ich eigentlich auch in mittelalterlicher Manier zu hohem Roß reiten könnte. Es würde einfach deutlich mehr Spaß machen.

Nur fehlt mir das Pferd. Und aus diesem Grunde bleibt nur das vertraute Rot des Regional-Express der deutschen Bahn. Der Pony-Express der Moderne. Immerhin sieht man landschaftlich ähnlich viel, als wäre man naturverbunden unterwegs. Wenn ich zwischendurch einen romantisierten Zustand erreiche, kann ich auch das Fenster aufmachen, mich in den Fahrtwind setzen, die Augen schließen und das Ruckeln des Gefährts zum Erzittern der Muskeln eines schwarzen Hengstes umdeuten. Gerade heute hilft dabei die Tatsache, dass die Federung meines Sitzes im Eimer ist.

Das Weg im Sattel würde direkt nach Nordholz führen, aber die Bahn zwingt mich zum Aufenthalt im verschlafenen Cuxhaven. Für das kleine rote Gefährt der Bahn ist dort Endstation und für mich fühlt es sich auch so an, als ob man eigentlich am Ende sei. Heute fährt nicht mal mehr der kleine Regionalwaggon und ich bin zur Weiterfahrt im Bus verdammt.

Als der Busfahrer mich fragt, wohin ich denn in Nordholz wolle, muss ich lachen. Ich wußte nicht, dass ich da auch noch Auswahl habe. Nordholz fand ich eigentlich in seiner Dimension recht klar umrissen, so dass eine weitere Angabe nicht zwingend erforderlich schien.

Nun gut, wir laufen im Zielgebiet ein. Zeit diesen neumodischen Firlefanz runter zu fahren, nochmal verträumt an den schwarzen Hengst zu denken und dann Nordseeluft zu schnuppern.

Configuring apache for multiple SSL domains

A year ago my conclusion from googling around was that it is impossible to run multiple SSL vhosts on a single Apache server. At least if you do not resort to methods like assigning vhosts to specific ports. What I wanted was name based virtual hosting combined with the security provided by a SSL certificate.

So when I got certified by CAcert a while back I was more than happy to find instructions in their wiki concerning name based SSL hosts. The method that works for many applications that can communicate via SSL is to store one common name and several alternative names in one certificate.

The mentioned wiki page discusses the alternative options in detail but I just want to highlight the procedures you need to follow in order to get a usable certificate for your SSL vhosts.

mkdir vhost_ssl
cd vhost_ssl
wget http://guillaume.romagny.free.fr/evaldo/csr.sh
chmod u+x csr.sh
./csr.sh

First enter an identifier for the certificate. This is not related to the server names and you can choose whatever you wish here:

Short Hostname (ie. imap big_srv www2): vhosts

Now follows the name of your primary host as common name:

FQDN/CommonName (ie. www.example.com) : gunnarwrobel.de

Subsequently you need to enter all alternative host names of the other vhosts that you wish to handle with this one certificate. Do not forget to provide the common name once again as the first alternative name:

SubjectAltName: DNS: gunnarwrobel.de
SubjectAltName: DNS: torp4.de
...

Finish with one line of empty input.

The script will place the certificate request and the private key into your home directory. Move them over to the current directory:

mv ~/vhosts_{csr,privatekey}.pem .

Now all you need to do in order to get the final certificate is to either process the certificate signing request using standard openssl procedures to get a self signed certificate. Or you submit the signing request to your certificate authority of choice, preferably CAcert.