Grau
So nimm doch mein Herz. Nimm es doch.
Ich möchte nicht hier draußen sein. Sondern in Dir. In Dir ich möchte sein. Nicht mit meinen kleinen Fäusten gegen diese Wand hämmern. Meine Finger bis zum Knochen aufkratzen. Das Blut nutzlos gegen Deine Hülle spritzen.
Ich bin da. Bin für Dich da. Will für Dich da sein. Ich darf nicht. Kann nicht. Versage. Und ich weiß es. Mit jedem unbeholfenen Schritt. Mit jedem Schlag meines Kopfes gegen diesen grauen Stahl.
Nutzloser Kopf. Hoffnungfroher, dummgläubiger, kindsnaiver Kopf. Das ist nicht dein Weg. Du kannst ihn denken aber diese Wand schmilzt nicht. Dieser Stahl gebietet Halt.
Du stehst vor mir. Und weinst.
So nimm doch mein Herz. Nimm es doch.
Posted at: 23:55 | Permalink | category: /deutsch/rest
